Remember Me (feat. Tatiana Hofer)

Release 2018

10 Jahre nach den fulminanten Erstlingswerk «Airborne» legt Highphonic mit dem Album «Remember Me» nach. Getragen wird «Remember Me» von der souligen, wuchtigen Stimme von Tatjana Hofer. Das neue Album überzeugt mit 7 Songs, die einen mal rhythmisch zur Bewegung zwingen – wie «Remember Me» oder «Never Be Like You» – oder melancholisch zur Selbstvergessenheit mahnen wie «Blue» oder «Empty Space». Geschrieben, eingespielt und produziert allesamt im DIY-Prinzip, allerfeinste Hausmannskost. Die hohe Qualität der Songs beweist einmal mehr die überirdischen Ansprüche der Between-Job-and-Family-Band. Für «Remember Me» spielte Oliver Keller einige groovige Bassläufe ein, den Schlussmix übernahm Frank Niklaus von SomaStudios. Auch für den Feinschliff war nur das Beste gut genug: Das Mastering kommt von Dan Suter von Echochamber. Weil Hören mit Sehen genussvoller ist, wurde das Video zu «Remember Me» von Alex Szombath von goodlight film gedreht.

Airborne

Release 2008

Der Erstling Airborne ist ein Rückblick auf zehn Jahre Schöpfeskraft. Eine grandiose Villa Kunterbunt: Eingängiger Pop küsst virtuosen Elektro paart sich mit groovigem Rock. Highphonic vermischt, was gerade gefällt. Das Resultat: Sound, der unter die Haut geht, verspielt, melancholisch und sphärisch zugleich. Geschaffen in den Kellern der Band, in Momenten grossen Tatendrangs am Feierabend. So vielseitig das Album, so kaleidoskopisch die Einflüsse: Ergänzt wurde das Duo von der Gitarre von Simon Wüthrich. Deren Präsenz ist unverkennbar und trägt durch das ganze Album. Die weiche, ausdrucksstarke Stimme von Elena Santana trägt das ihre bei. Markant auch der Beitrag von Elias Schlienger, der etliche Songtexte verantwortet und dem Song «Last Night» seine Stimme gab. Den Bass spielte Oliver Keller, Goran Bagaric die Gitarre, Ede Benning tracktierte das Schlagzeug und Matthias Müller strich die Violine in den siebten Himmel. Für den finalen Schliff schliesslich sorgte Frank Niklaus von SomaStudios.

Gründung

Wie alles begann

Nicht das erste Mal in der Geschichte der Menschheit entstand Grosses im Kleinen. 1996 beschlossen Roman Wanner, Dieter Plüss, Stefan Gysi und Samuel Heimgartner, eine Band sein zu wollen und die Musikwelt zu erobern. Soweit das am Feierabend geht. Um die Schlagkraft zu erhöhen, stiess 1997 Reto Hell hinzu. Alle warteten auf die Shootingstars – es folgten etliche Live-Auftritte, unter anderem im KiFF und am «Aargrandissimo» in Aarau. Und wie sich das für eine richtige Wir-machen-auch-Musik-Band gehört, verbrachten die Jungs jeweils einmal im Jahr eine Woche in den Bergen, um zu jammen, zu proben und Aufnahmen zu machen. Der Zahn der Zeit aber raffte die Bandmitgliedschaft so einiger Star-Anwärter dahin, bis schliesslich noch ein Duo übrigblieb: Samuel Heimgartner mit seiner tiefen, rauchigen Stimme und dem Talent, seinem Keyboard sphärischen Sound zu entlocken sowie Reto Hell mit straightem Bass, Sequenzer und Sampler. Geblieben ist auch der Wunsch, gemeinsam Grosses zu erschaffen und ein unbändiger Ehrgeiz, Musik auf höchstem Niveau zu produzieren (Familie hin oder her). Im Homestudio tüftelt die Band seither am eigenen Sound und kombiniert virtuelle Klänge mit Live-Instrumenten.